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28/01/2016 - PARALLELITÄTSREGELUNG ZUR QUALITÄTSSICHERUNG BEI NICHT METALLISCHEN WERKSTÜCKEN

FIBERPACHS S.A. ist im Sektor Automotive einer der wichtigsten Zulieferer für Zubehör und Ersatzteile aus Kunststoffen, die im Fließpressverfahren SMC (She et Moulding Compound) hergestellt werden.

Im April 2014 nahm FAGOR ARRASATE im Werk Pacs del Penedes der Firma FIBERPACHS S.A. eine 1.000 t Monoblock Hydraulikpresse zum Umformen von Verbundwerkstoffen in Betrieb. Die neuen Leistungsmerkmale der Maschine wurden vom Kunden äußerst positiv aufgenommen, denn er weiß die Komplexität und Qualität der Maschine ebenso zu schätzen wie die Anstrengungen seitens FAGOR ARRASATE, seine Anforderungen umzusetzen.

Die Parallelitätsregelung des Stößels beim Pressvorgang erfolgt über vier unabhängige Servozylinder. Jeder einzelne ist mit einem Linearpotentiometer und zwei Druckmessumformern ausgestattet.

Die Zylinder sind in den vier Ecken des Maschinenständers angeordnet und wirken mit einer Nennkraft von je 500 kN direkt auf den Stößel. Bei jedem Ziehzyklus wird der Stößel in vier Punkten individuell
gesteuert.

Eine gute Parallelhaltung beim Umformprozess ist der Garant für qualitativ hochwertige Teile, denn andernfalls schließen Werkzeugober- und -unterteil nicht richtig, die Wärme- und Kraftübertragung
funktioniert nicht mehr einwandfrei an allen Stellen. Folglich verteilt sich das unter Druckeinwirkung
in der erhitzten Werkzeugform schmelzende Rohmaterial nicht homogen und es kommt zu  Dickenunterschieden, was wiederum die mechanischen Eigenschaften und die Oberfläche des Fertigteils beeinträchtigt. Den Anforderungen an den SMC Prozess werden nur Hydraulikpressen
gerecht. Konventionelle mechanische Pressen hingegen sind nicht in der Lage, die Geschwindigkeit
im Schleichgang so exakt zu steuern und den Druck im Stößel entsprechend zu variieren.

Um die Teilequalität noch zu steigern, besteht die Möglichkeit, die beiden Werkzeugteile unterschiedlich zu erhitzen. Auch können damit auf beiden Seiten unterschiedliche Eigenschaften erzielt werden. Vor allem aber dient die Parallelhaltung einer perfekten  Werkzeugpassung, denn eine ungleichmäßige Ausdehnung des Materials würde dem Werkzeug auf Dauer schaden. Die Steuerung und Visualisierung erfolgt über das Steuerpult. Bei Überhitzen der Form werden Fehlermeldungen ausgegeben.

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